Dr. med. Gertrud Perach // Spirituelle Lebens- und Gesundheitsberatung

„Tu Deinem Leib etwas Gutes, damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“

„Tu Deinem Leib etwas Gutes, damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“

Kommentar von Dr. med. Gertrud Perach vom  23.10.2016 zu:
Peter Steinmann, Morgengedanke im SWR4 vom 16.10.2016

Wenn Theresa von Avila den Satz schreibt: „Tu Deinem Leib etwas Gutes, damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“, identifiziert sie sich doch eindeutig als Mensch mit dieser Seele. Der Körper wird somit zum Tempel Gottes, den wir pflegen sollten, rein halten sollten, möglichst gesund ernähren sollten. Auch die Handlungen, die mit dem Körper durchgeführt werden, sollten dem göttlichen Prinzip der Rechtschaffenheit übereinstimmen.

Wenn Sie nun etwa schreiben: „Die gute hat etwas übrig fürs Körperliche und vertraut, dass sich dann meine Seele ‚in mir‘ wohlfühlt“, dann
identifizieren Sie sich doch mit dem Körper. Ich verstehe Teresa in diesem Zusammenhang anders. Sie will doch sagen, dass unsere Seele (das ich) göttlich ist und wir den Körper HABEN (und nicht sind). Und sie mahnt die Menschen an, den Körper gottgefällig als Instrument zu benutzen.

Ich denke, dass sie in ihrem Satz „Tu Deinem Leib Gutes… statt der folgenden „Lust“ eher von „Freude“ gesprochen hat.

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