Dr. med. Gertrud Perach // Spirituelle Lebens- und Gesundheitsberatung

Menschenbild

Die göttliche Natur des Menschen

Im Unterschied zum modernen wissenschaftlichen Menschenbild, das Gott leugnet, erkennt der Mensch in der spirituellen Therapie seine göttliche Natur.

Die spirituelle Sichtweise des Menschen: Körper – Seele – Geist

Die drei Ebenen des Menschen

Körper: physischer Körper göttlich
  Emotionalkörper, Mentalkörper (Gefühle und Gedanken), Psyche, Gemüt, Mind EGO
Seele: der individuelle Geistfunke das individuelle SELBST
Geist: transzendentes Bewusstsein
GOTT

Zum grobstofflichen Körper gehören der Mental- und Emotionalkörer, die Psyche (oder das Gemüt), bestehend aus Gedanken und Gefühlen, aus denen sich unser Ego entwickelt. Zwischen Körper und Psyche bestehen die sog.  “psychosomatischen” Wechselwirkungen.

Die Seele ist der individuelle göttliche Funke des Menschen. Sie ist feinstofflich und nicht mit naturwissenschaftlichen Methoden zu “messen” oder zu “beweisen”. Sie ist unser individuelles “Selbst”.

Ebenso besteht der “Geist” (Gott) nicht aus Materie, sondern ist das transzendente Gottesbewusstsein, aus dem die individuelle Seele entsprungen ist. Als “Kinder Gottes” oder “göttliche Funken” sind wir alle “Teile von Gott”. Darum sehnt sich unsere Seele zurück in die Einheit mit dem Gottesbewusstsein.

Eine ganzheitliche Heilung bezieht die Seele (nicht nur die Psycho-Somatik) in die Heilung mit ein und hat GOTT (die Rückkehr in das transzendente Gottesbewusstsein) als Ziel. Durch das Praktizieren von Mantra-Meditation und spirituellen Übungen können wir auf diesem Weg Gottes Hilfe und Gnade erlangen und uns vom (rein) Menschlichen zum Göttlichen entwickeln.

Die Sichtweise der modernen Wissenschaft: Körper – Psyche  – Verstand

Schulmedizin und Psychotherapie definieren in ihrem Menschenbild die drei Ebenen des Menschen als Körper, Psyche und Verstand. Die Psyche wird mit der Seele gleichgesetzt, der Verstand/Intellekt wird oft auch fälschlicherweise als “Geist” bezeichnet. Mit diesem Selbstverständnis hat sich “der moderne Mensch” von seiner göttlichen Ebene getrennt.

Entsprechend beschäftigt sich die Psycho-Therapie nur mit der “Psycho-Dynamik” des Menschen. Die Schulmedizin untersucht mit der sog. “Psycho-Somatik” lediglich die Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche. Die Seele und Gott (Geist) kommen im naturwissenschaftlich geprägten “modernen” Menschenbild und dem naturwissenschaftlich geprägten Heilungsansatz der Schulmedizin nicht vor. Statt dessen wird durch diese Therapieverfahren die Dynamik der Psyche noch verstärkt, was langfristig zur Verschlimmerung von Symptomen und Beschwerden führen kann. Die Ursache vieler Beschwerden – die Unterdrückung (Depression) der göttlichen Ebenen Seele und Geist – kann mit dieser Herangehensweise weder erkannt noch behandelt werden.

 

Von der Rumpelkammer der Psyche zur Schatztruhe der Seele

Der Mensch ist gekünstelt geworden, verbogen und verdreht, er hat nicht mehr seine ursprüngliche Form. Er hat sein einfaches, natürliches Wesen verlassen, und sein Gemüt ist zu einer Rumpelkammer geworden, voll von Einbildung, Sorge, Angst und Panik. Er könnte von weniger leben, was ihm selbst und anderen viel mehr Freude bereiten würde. Wenn er sich nur daran erinnert, dass er eine Schatztruhe ist, die in sich den göttlichen Funken birgt, wird er viel liebevoller und sein Leben viel sinnvoller sein. (Sathya Sai Baba)

Die Existenz des Göttlichen offenbart sich in jedem Menschen

Shivaratri macht einem bewusst, dass dieselbe Göttlichkeit in ihrer Allgegenwart überall zu finden ist. In unseren täglichen Erfahrungen gibt es mit Sicherheit eine Reihe von Fällen, die die Existenz des Göttlichen in jedem Menschen offenbaren. Denkt an ein Kino; auf der Leinwand sehen wir Flüsse, die über die Ufer steigen und das gesamte umliegende Land verschlingen. Obwohl diese Szene mit Hochwasser gefüllt ist, wird die Leinwand nicht einmal durch einen Wassertropfen nass. Zu einem anderen Zeitpunkt seht ihr auf derselben Leinwand Vulkane, die mit aller Macht flammende Lava ausspucken; die Leinwand ist aber dadurch nicht verbrannt. Die Leinwand, welche die Grundlage für all diese Bilder ist, wird von keiner dieser Szenen betroffen. Ebenso werden im Leben des Menschen Gut und Schlecht, Freud und Leid, Geburt und Tod kommen und gehen, aber sie wirken sich nicht auf das Selbst (atman) aus! Im Kino des Lebens ist die Leinwand das Selbst, sie ist Shiva, sie ist Shankara, sie ist das Göttliche. Wenn man dieses Prinzip versteht, wird man in der Lage sein, das Leben zu verstehen, zu genießen und Erfüllung zu finden! (Sri Sathya Sai, 17. Februar 1985)
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