Dr. med. Gertrud Perach // Spirituelle Lebens- und Gesundheitsberatung

Das Vaterunser – Ein Rezept für unser Handeln

Das Vaterunser – Ein Rezept für unser Handeln

Leserbrief zum „Vaterunser“ von Gertrud Perach vom 17. Dezember 20117
zu: „Franziskus nimmt das Vaterunser ins Visier“ (veröffentlicht am Fr, 08. Dezember 2017 auf badische-zeitung.de)
Eingereicht an: BZ – Stadtredaktion <stadtredaktion@badische-zeitung.de>, nicht veröffentlicht

Nach den ältesten heiligen Schriften, den Veden aus Indien, kann man das „Vaterunser“ noch einmal ganz anders verstehen.
Denn sagte nicht Jesus: „So sollt ihr beten“?

Als erstes sollen wir Gott, den Vater von Jesus und uns, anrufen, den Kontakt herstellen, weil Er das Ziel allen Strebens ist. Nach den Veden ist Gott das ewige Sein (Sat), das Allbewusstsein (Chit) und Glückseligkeit (Ananda), Er ist dieser himmlische Allbewusstseinszustand. Erst Seine verkörperten Teilaspekte, die Söhne und Töchter befinden sich im vorübergehenden Heilbewusstseinszustand wie z.B. Jesus, um die von Gott zugeteilte Aufgaben durchzuführen.

„Geheiligt werde Dein Name.“
Im Thomasevangelium beschreibt dieser, wie Jesus ihn zur Seite nimmt und ihm drei Worte ins Ohr flüstert. Es ist das geheime Gurumantra, mit welchem man meditieren sollte. Es enthält den Namen eines der unendlich vielen Gottesaspekte wie zum Beispiel den Gottesnamen „Jesus“, „Allah“, „Shiva“ oder auch „Gott“. Die Sprache ist die göttliche Sprache Sanskrit und entspricht von der Schwingung her dem weißen Licht. Dieses Gurumantra ist die „Nabelschnur“ von der Seele zum Spirituellen Meister Jesus, der über die Mantrameditation das Ego der Menschen transformiert und die Seele spätestens beim Tod des „Schülers“ in dieses Gottesbewusstsein (Reich Gottes) führt.
Deshalb sagte Jesus: „Mach einen Schritt (Meditation) auf mich zu und ich komme Dir hundert entgegen.“ – „Keiner kommt zum Vater (Gott) außer durch mich.“ – „Denn der Vater und ich sind eins.“ Deshalb bitten wir: „Dein Reich komme.“ – „Und führe uns in der Versuchung“ z.B. durch Prüfungen vom Spirituellen Meister oder durch Verführung der eigenen Seele durch das eigene Ego!

Danach erklärt Jesus, wie wir im Alltag handeln sollen, zunächst mit der Bitte um Vergebung unserer Sünden. Um diese Gnade zu erhalten, sollten wir aber erst einmal selber eine vergebende Haltung unseren „Schuldigern“ gegenüber einnehmen. Da das Ego jedoch lieber zum Rechtsanwalt gehen und um das eigene Recht kämpfen würde, benötigen wir für diese vergebende Haltung die Stärkung der Seele über das Gurumantra vom Spirituellen Meister.

Zum Schluss hält uns Jesus noch einmal das Ziel der Seele vor Augen, das zu erreichen in der ewigen „göttlichen Macht und Herrlichkeit“ liegt.

Um einen Kuchen zu bekommen, reicht es also nicht, das Rezept immer wieder zu lesen und zu sprechen. Man muss die Anleitung umsetzen!

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