Dr. med. Gertrud Perach // Spirituelle Lebens- und Gesundheitsberatung

Zu Thomas Logion13 und Gertruds Lebens- und Befreiungsweg

Zu Thomas Logion13 und Gertruds Lebens- und Befreiungsweg

Brief an Herrn S. vom 28. April 2016

Sai RAM Herr S.,

es tut mir leid – aber ich musste Ihnen leider so völlig harmlos die erste Mail  senden, damit Sie mir ganz ohne Vorinformationen Ihre Mail schicken konnten, auf die ich Ihnen nun antworten möchte. Als ich das “Persönliche Nachwort” Ihres Buches las, musste ich über Ihre humorvolle Schilderung ihrer ersten Erfahrungen mit den “weisen Dienern Gottes” schmunzeln. Sie scheinen aus deren Fängen doch recht gut herausgekommen zu sein!

Ich hatte sehr starke Kämpfe zu überstehen. Aber es waren nicht die Übergriffe dieser ersten spirituellen Lehrer und auch nicht das Fremdheitsgefühl gegenüber meiner deutschen Heimat – alle meine Inkarnationen verbrachte ich in der Vergangenheit in Indien -,sondern die Schuldgefühle, dass ich mit diesem Gott nichts anfangen konnte. Es gab nur zwei Highlights in meiner spirituellen Kinderkarriere.

Mit 10 Jahren durfte ich in der Christmette das Christkind durch die Kirche “nach oben” zur Krippe tragen! Das zweite bestand in den sich wiederholenden Vespern an Weihnachten und Ostern nachmittags um drei Uhr, an denen nur mein Vater und ich hingingen, um an den für mich ergreifenden Psalmengesänge auf Latein teilzunehmen. Das war für mich Wahrheit vom Klang her, denn die Texte konnte und brauchte ich nicht zu verstehen. Heute weiß ich, dass sie mich an die Vedischen Bhajangesänge erinnerten!

Nach dem Abi verließ ich meine Familie und absolvierte in Erlangen die firmeninterne Ausbildung zur Elektroassistentin bei Siemens, mein Schwerpunkt des Interesses lag in der Atomphysik. Nach dem Abschluss verließ ich die Firma, die Arbeit stellte mich nicht zufrieden. Der zweite Schritt bestand in der Aufgabe der Kirchenmitgliedschaft und in der Aufgabe jeglichen Glaubens an Gott und was wir zuvor zu glauben hatten. Endlich frei!

Da ich mein Leben sinnvoll gestalten wollte, studierte ich Medizin, lernte meinen Mann kennen, arbeitete in verschiedenen Kliniken, legte eine Kinderpause ein, begann neben der Versorgung meiner vier Söhne nach einer Kurzausbildung bei Pro Familia die Aufgabe,  Schwangerschaftskonfliktberatungen durchzuführen. Die Körpermedizin interessierte mich nicht mehr. Es begann die Zeit der Entdeckung der feinstofflichen Welt!

Nach Absolvierung diverser Psychotherapieverfahren stand die Trennung meines Mannes von dieser anstrengenden Frau an! Ich fand wahrhaftig mit meinen Kindern, Hund, zwei Katzen und ein paar Kleintieren meine heutige Wohnung. Und dann geschah das Eigentliche: Wir hatten alle eine normale Grippe, nur ich bekam innerhalb von wenigen Stunden eine zunehmende Atemnot, wurde in die Uni-Notaufnahme gefahren, die Diagnose Herzbeutelentzündung mit Flüssigkeitstamponade des Herzens festgestellt, keine Punktion, sondern frühabends mit Voltaren versorgt, damit die Ärzte sorglos nach Hause gehen konnten! Als alle weg waren, bekam ich einen Herzstillstand und war für eine bis heute ungewisse Zeit tot. Alle meine Unterlagen waren nach meinem Krankenhausaufenthalt weg.

Wie war dieser Zustand? Es gab nur “mich” – ein Zustand des Allbewusstseins, den Sie kennen als “Sat-Chit-Ananda”. Und Sie schreiben vollkommen richtig, dass man diesen Zustand nicht beschreiben kann. Fast von einer Sekunde auf die andere befand ich mich in diesem Zustand, “das Eine ohne ein Zweites”.

Als ich wieder bei Sinnen war, suchte ich nach diesem Zustand. Drei Jahre verbrachte ich in den diversen esoterischen Kreisen, denn es hatten sich bei mir Heilkräfte eingestellt. Ich wurde in die Schweiz zu einem Vortrag eines Fachmannes für Reinkarnation eingeladen. Eine Tür zu den Vedischen Schriften öffnete sich. Er gehörte zur Hare Krishna Bewegung. Mit ihm veranstaltete ich danach eine Serie von Vorträgen in Freiburg und erfuhr auf dem Weg alles, was meine Seele benötigte. Da er vergleichende Theologie studiert hatte, erschlossen sich mir auf dem Wege die Parallelen zwischen den Aussagen von Jesus und den Veden. Ich begann intensiv mit der Krishna- Mantrameditation, bekam eines Tages im Schlaf den “ersten Besuch”, eine Vision von Krishna. Es entstand das sofortige Anandagefühl von meinem Todeserlebnis, nicht aber die Bewusstseinsebene. Doch der Kontakt zur Göttlichkeit war hergestellt. Ich bat um Führung und bekam in der Meditation den Ruf nach Indien, wohin es mich zuvor NIE hingezogen hatte! Dort traf ich auf meinen Spirituellen Meister, der mich gleich in dem ersten Augenblick in den Zustand von lebender Angst und dem Gefühl “Es ist alles in Ordnung.” versetzte. Plötzlich “wusste” ich – und wurde Seine Schülerin. Ich bat Ihn, mich zu Gott zu führen. Drei Monate später war ich in Puttaparthi bei Sathya Sai Baba. Er kam auf mich zu – und ich befand mich endlich wieder im Zustand von Sat-Chit-Ananda. In einem persönlichen Interview beauftragte Er mich, in Verbindung mit unserem Spirituellen Meister, die Spirituellen Wahrheiten zu verbreiten.

Guruji kannte Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft einer jeden Seele. Er erläuterte mir die Wahrheiten der Aussagen von Jesus. Er erklärte mir die Bedingungen für den Befreiungsweg. Den Unterschied zwischen Erleuchtung und Befreiung ließ Er mich selber erfahren. All diese Erfahrungen finden ihren Niederschlag in meiner Arbeit.

Ich werde 73 Jahre alt, arbeite aber immer noch sehr gerne. Die Aufschlüsselungen der diversen Stufen des Bewusstseins finden Sie bei Interesse in meiner Arbeit “Die Spirituelle Psychosomatik”. Ich durfte alle Ebenen vom Grobstofflichen zum Feinstofflichsten bis hin zur Erfahrung der Transzendenz am eigenen Leib erleben.

Ich befragte Guruji nach den Jüngern, die Jesus in die Befreiung geführt hatte, und ob Jesus den Jüngern ein geheimes Gurumantra gegeben habe. Kurz darauf bekam ich das Buch von Katharina Ceming in die Hand. Wie elektrisiert las ich in Logion 13 die besagte Stelle, nach der ich Sie fragte. Sie werden mir bitte meine Frage nach Ihrer Antwort verzeihen. Es geht mir nicht um “Besserwisserei”, sondern um Aufklärung.

Ich rief sofort Guruji in Indien an und bat Ihn um Aufklärung. Er nannte mir das Mantra, welches Jesus dem Thomas ins Ohr flüsterte. Auf Englisch heißt es: “God has come”. Die Sanskritversion möchte ich nicht weitergeben.

“TAT TWAM ASI” ist die Zielbenennung! Der Weg in die Befreiung geht nur mit Hilfe eines Gottmenschen wie z.B. Jesus, der selber sagte, dass Er wiederkommen würde, natürlich nicht der Körper Jesus, sondern Sein Bewusstsein (Christus). Guruji war auch so ein “Sohn Gottes”, d.h. eine Teil-Manifestation des gesamten Gottesbewusstseins. Mit der Erleuchtung erreichen wir “nur” unsere individuelle Göttlichkeit.

Deshalb glauben die Buddhisten auch nicht an Gott. Es gibt die Aussage, dass ein Schüler nur soweit in der Bewusstseinsentwicklung kommen kann, welches sein Lehrer verkörpert. Buddha wurde einmal gefragt, wer Er sei. Er habe geantwortet: “Ich bin wie ein Blatt, aber hinter mir steht der ganze Baum.” Die Seele ist wie das Blatt, dessen Göttlichkeitsmerkmal die Erleuchtung ist. Es ist das Licht, welches einige im Nahtodeszustand nach dem Tunnel sehen. Diese verführerische Phase durfte ich 1991 überspringen und gleich die Gotteserfahrung machen!

Erleuchtung erfuhr ich einmal, als ich nach einer Gruppenmeditation nach Ramana Maharshi die Augen öffnete und nichts anderes sah als weißes Licht überall. Eine spätere Befragung des indischen Anleiters versetzte diesen in Erstaunen, da er nach über 40-jähriger Meditationspraxis noch nie ein solches Erleuchtungserlebnis hatte. Es ist die Gnade des Meisters vom “Jesusformat”!!, der die Individualität einer Seele mit Hilfe eines geheimen Gurumantras auflösen kann. “Preiset den Namen des Herrn”, sagte Jesus und beantwortete die Frage “wie sollen wir beten?” eines Jüngers mit den Worten: ” So sollt ihr beten: Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name…” Damit erschloss  Jesus ihnen das Rezept zum richtigen Beten. Man bekommt natürlich nur dann den Kuchen, wenn man das Rezept anwendet, statt dieses immer nur zu lesen oder auswendig zu sagen!!!

Ja, Herr S., Thomas hat Befreiung bekommen, da er sein Gurumantra angewendet hatte. Manche Menschen wenden heutzutage z.B. im Kundalini-Yoga hohes Spirituelles Wissen ohne den Schutz eines Gurumantras an. Vor den schlimmen Folgen warnt Thomas in diesem Logion. Ich hatte einmal Kontakt zu einer Frau, der auf diese Weise auf einem “Spirituellem Kundalini-Crash-Kurs” die ganze Kundalini hochgeschossen war und am ganzen Körper brannte. Sie konnte sich nur noch im Wald aufhalten.

Es gäbe noch vieles zu sagen… Ich bin unendlich dankbar, diesen Weg gehen zu dürfen. Guruji hat 2006 Seinen Körper verlassen und mich ein Jahr zuvor für die Weiter-Führung der Arbeit geschult.

Nun mache ich mal Schluss und wünsche Ihnen alles Gute.

Liebe Grüße
Gertrud Perach

 

Cookie Consent mit Real Cookie Banner