Dr. med. Gertrud Perach // Spirituelle Lebens- und Gesundheitsberatung

Reinkarnation | Gott und Ihre Untergebenen | „Erbsünde“

Reinkarnation | Gott und Ihre Untergebenen | „Erbsünde“

Lieber Herr K.,

Bevor mich am Wochenende mein Garten in Beschlag nimmt, möchte ich Ihnen die zwei Punkte „Reinkarnation“ und „Gott/Untergebene“ erläutern. Zur Erläuterung der Reinkarnation ist es erforderlich zu wissen, was denn von uns wiedergeboren wird. Die Seele ist wie ein Schulkind nicht in der Lage, nach einem einzigen Menschenleben die Erkenntnis zu erlangen, wer sie in Wirklichkeit ist. Ein Schulkind hat sich nach einem Schuljahr genauso wenig Wissen aneignen können, um danach einen Beruf ergreifen zu können. Im Zuge der vielen Inkarnationen macht die Seele nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung die erforderlichen Erfahrungen. „Was du säst wirst du ernten“ heißt es in der Bibel. Die „Ernte“ sind die positiven und schwierigen Schicksalsschläge. Sie kommen noch direkt in diesem oder aber auch erst in folgenden Leben. Diese sind natürlich ganz individuell und können nicht „vererbt“ werden. Die sogenannte „Erbsünde“ ist menschlicher Phantasie entsprungen! Sie dient als Ersatz für die „Schulden“, welche die individuelle Seele von Leben zu Leben mitnimmt. Es ist das eigene individuelle „Erbe“ der Seele!!!

Ein Beispiel dafür ist eine Geschichte aus der Bibel, an der es deutlich wird, dass die Reinkarnation zu Jesu Zeiten noch selbstverständlich war.

„Unterwegs sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. Da fragten ihn seine Jünger: „Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst? Oder haben seine Eltern gesündigt, so dass er blind geboren wurde?“ Jesus antwortete: „Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden.“

Dieser Vorfall belegt unzweifelhaft, dass die Jünger über das Gesetz von Karma und Reinkarnation Bescheid wussten. Denn es ist klar, dass der Mann, der bereits blind geboren wurde, nicht in diesem Leben gesündigt haben konnte. Statt die Frage der Jünger entschieden als sinnlos zurückzuweisen, greift Jesus sie vielmehr im Wortlaut auf und stellt fest, dass der Mensch zwar aufgrund von Versündigungen im vergangenen Leben krank geboren werden könne, dass es sich hier jedoch um einen Ausnahmefall handle, damit „das Wirken Gottes an Ihm offenbar“ werde.

Der Schweizer Theologe Ronald Zürrer hat ein Buch „Reinkarnation“ geschrieben, in welchem er ein ganzes Kapitel über Reinkarnation im
Christentum gewidmet hat. Die „Sache“ mit Gott ist so zu verstehen, dass der gesamte Kosmos von Gott erschaffen wurde und auch jederzeit zerstört werden könnte (das nennt man Pralaya!) Der Kosmos unterliegt wie alles einem Wandel. Aus der ewigen, absoluten Sicht heraus ist die gesamte Schöpfung also relativ. Gott ist das „Absolute ewige Sein, das Allbewusstsein und Glückseligkeit“, ein Zustand, den man auch als „Paradies“ bezeichnet. Dieses Allbewusstsein hat das Universum mit allem was dazu gehört durch das „Wort“, dem Urklang „OM“ erschaffen. Diese „Urschwingung“, von Physikern als „Urknall“ benannt, wollen die Forscher beweisen!!! Sie werden aber nur die daraus entstandenen
Energien nachweisen können!!! Das OM ist also die erste „Ausdrucksform“ von Gott. Diese kann jetzt handeln. Wenn Gott aus dem Absoluten jetzt also auch die Bühne des Relativen betreten möchte, umgibt er sich mit einem Energiekörper, wie es auch alle Seelen bekommen haben (Vergleich: „Adam und Eva bekamen Felle“ = die Energiehüllen, womit wir handeln können. Das ist die Bedeutung der Schlange, die sich um den Baumstamm = die Wirbelsäule bei Lebewesen gewunden hat und immer noch bei jedem Lebewesen existiert. Siehe auch das Arztsymbol! Sie ist göttlich und lässt sich nicht mit weltlichen Mitteln beweisen.)

So wie die unwissenden Seelen („Schüler“) auf die Erde kamen und kommen, so muss es natürlich auch „Lehrer“ geben. Das sind nun die Gottesaspekte in einem Körper, von Gott gesandt, wie Jesus auch sagte: „Der Vater, der mich gesandt hat“. Diese göttlichen Lehrer und Lehrerinnen sehen vom Körper her wie normale Menschen aus, haben aber keine Unwissenheit, sondern arbeiten aus dem mitgebrachten Anteil des Gottesbewusstseins heraus, welches Ihnen für Ihren Job gegeben wurde. Es sind also verkörperte Teilbewusstseinswesen. Beispiel: angenommen Sie wären Gott = Nun bekommen Sie einen Körper und das Bewusstsein für einen bestimmten Beruf. Jetzt sind Sie Herr Kaiser, wie die meisten Sie kennen. Sie wären jetzt also eine Teilverkörperung von Gott. Dennoch ist Ihr Bewusstsein immer noch göttlich! Ich vergleiche das Gottesbewusstsein gern mit einer Torte. Das Teilbewusstsein wäre also ein Stück Kuchen! Deshalb nannte sich Jesus „Sohn von Gott“ sozusagen ein „Abkömmling“ wie das Stück Kuchen, bis Jesus erkannte: „Der Vater und ich sind eins!“ Das Stück Kuchen ist also kein „Untergebener“, wie sie es nannten, sondern nur eine göttliche Teilerscheinung im Körper, die sich in der kosmischen Dimension handelnd aufhält.

In der absoluten Wirklichkeit ist das Tortenstück mit der Torte eins. Denn die Absolutheit Gottes besteht darin, dass Er überall ist, in jeder
Dimension, „das Eine ohne ein zweites“! In der relativen Welt sieht es nur so aus, als wäre alles getrennt! Vorübergehend stimmt das
aber nur für die Energie-Welten der Gedanken und Gefühle!! Wenn die aufgelöst sind mit Hilfe des Spirituellen Meisters wie es
viele gibt, z.B. Jesus oder Guruji, dann wird auch die Seele des Schülers eins mit Gott.

Das war es jetzt in Kürze. Nicht leicht zu verstehen???! Macht nichts. Um das Bewusstsein dafür zu entwickeln, muss man das tun was Jesus sagte: „So sollt ihr beten:“…geheiligt werde Sein Name…..“!! Damit meinte Jesus die Mantrameditation, wie er sie den Mystikern, den Essenern beibrachte!!! Das „Vater unser“ ist das Rezept, wie man beten sollte. Wenn man immer nur das Rezept rezitiert, statt es zu backen, gibt es eben keinen Kuchen!!!

Die Buddhisten rezitieren in der Regel keinen Gottesnamen (Mantra), sondern bevorzugen die Zen-Meditation, um die Göttliche Lebensenergie, die Erleuchtung, zu erfahren. Die Seele jedoch möchte zurück zu Gott, an den die Buddhisten nicht glauben.

Liebe Grüße
Gertrud Perach

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